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ATLAS: Ausschreibung Postdoc-Stellen, Hamburg und Madrid 04/2021

ATLAS“, der „Atlas der spätantiken Städte im Süden der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika (3.-8. Jh.)“, welches die Agence nationale de la recherche (ANR) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Dezember bewilligt haben, nimmt zum 1. April 2021 im Hauptgebäude der Universität Hamburg (ESA), an der Université de La Rochelle und in der Casa de Velázquez Madrid (EHEHI) seine Arbeit auf: Wir freuen uns auf alle Interessierten, die mit uns zusammenarbeiten mögen!
ATLAS schreibt eine Stelle für einen Postdoktoranden für den Zeitraum von drei Jahren in Hamburg und eine Stelle für 34 Monate in Madrid aus.
Bewerbungen (in Form eines pdf) sollten enthalten:
Motivationsschreiben
CV
Zeugnisse
Referenzen

Weitere Informationen: Hamburg, ATLAS UHH Postdoc sowie bei Sabine Panzram (Sabine.Panzram@uni-hamburg.de); Madrid, ATLAS CdV Postdoc sowie bei Laurent Brassous (Laurent.brassous@univ-lr.fr)
¡OJO! Einsendeschluß ist für Hamburg der 31. Januar 2021;  die Unterlagen sind zu senden an: Sabine.Panzram@uni-hamburg.de; für Madrid der 15. Februar, die Unterlagen sind zu senden an: Laurent.brassous@univ-lr.fr

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“Ich bin nur deshalb hier, weil ich über mein Buch sprechen wollte…“, II

…insistierte Francisco Umbral 1993 in “Queremos saber”, einer Sendung von Antena 3, als es ihm schien, dass man gerade jedem Thema mehr Aufmerksamkeit schenkte als der Vorstellung seines Buches “La década roja”, für die man ihn schließlich eingeladen hatte.
Toletum lädt dazu ein, genau das zu tun: an jedem 15. eines Monats bitten wir eine/n Autor/in, jeweils um 19 Uhr, ihr/sein neuestes Buch vorzustellen. Bei dem zweiten Buch in unserer neuen Reihe handelt es sich um „El sitio de las cosas. La Alta Edad Media en el contexto“, herausgegeben von Carolina Doménech und Sonia Gutiérrez, Publicacions Universitat d’Alacant, Alicante 2020. ¡No te lo pierdas!!

— 15. Januar 2021, 19:00-19:30 Uhr

Moderation: Sabine Panzram – Pablo Poveda Arias (Universität Hamburg – RomanIslam Center)

Virtueller Veranstaltungsort (die Veranstaltung findet per Videokonferenz über Zoom statt): https://uni-hamburg.zoom.us/j/92699002926?pwd=YnU3K2ZMSlFDbVhsRDlIN2FoRjVLdz09

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Römische Städte Hispaniens. Neuheiten, Funde und Befunde, II: Baetica – MNAR, Mérida

Internationale Vortragsreihe, real und online. Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: «(…) El programa se ha organizado en 34 conferencias siguiendo la topografía provincial hispana, Lusitania, Baetica y Tarraconense, con dos conferencias magistrales de apertura y cierre que nos proporcionan una visión de conjunto. Este primer bloque de conferencias de la serie, que nos ocupará entre el próximo 24 de septiembre a diciembre, está dedicado íntegramente a Lusitania, a partir de entonces iremos continuando el ciclo con los otros programas sucesivos dedicados a las otras dos provincias.
Como saben en esta ocasión se trata de una oferta mixta, las conferencias se  podrán seguir de manera presencial  y también online a través de nuestro  Canal YouTube MNAR  para favorecer su difusión a un amplio número de interesados de todas partes, y que nos permite, además, adaptarnos a esta nueva realidad en oferta las actividades culturales del museo ya que el aforo* está limitado a la normativa vigente para la celebración de este tipo de eventos. (*30 plazas por orden de llegada).»

Mit Beiträgen (unter anderen) von:

  • 14. Januar: Italica, Pilar León Castro-Alonso (Universidad de Sevilla)
  • 21. Januar: Corduba, Carlos Márquez Moreno (Universidad de Córdoba)
  • 28. Januar: Malaca, Pedro Rodríguez Oliva (Universidad de Málaga)
  • 4. Februar: Astigi, Sergio García-Dils de la Vega (Ayuntamiento de Écija)

vom 14. Januar bis 11. März 2021, jeweils um 20:00 Uhr

Organisation: Museo Nacional de Arte Romano, Mérida
Veranstaltungsort: real, Museo Nacional de Arte Romano – Salón de Actos, c/ José Ramón Mélida s/n, 06800 Mérida / virtuell, https://www.youtube.com/channel/UC7-fnGkr143XvItt_bwhh5g/featured?disable_polymer=1
Programm: Ciudades Romanas Hispania II, Baetica MNAR 2021

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Frohes neues Jahr!

Hamburger Hafen
Hamburger Hafen

Mit voller Kraft voraus in ein gesundes Neues Jahr… und in 2021 immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel…

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Frohe Weihnachten!

Hamburg, Binnenalster (c) Daniel Platz: Weihnachtstanne mit 1200 Lichtern...
Hamburg, Binnenalster (c) Daniel Platz: Weihnachtstanne mit 1200 Lichtern…

TOLETUM wünscht ein fröhliches Weihnachtsfest, ein paar auch geruhsame Tage zwischen den Jahren und einen guten Übergang…

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Ein ATLAS der spätantiken Städte Südspaniens und Nordafrikas!

Die Agence nationale de la recherche (ANR) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) haben im Rahmen ihres deutsch-französischen Förderprogrammes in den Geistes- und Sozialwissenschaften das Projekt ATLAS bewilligt – “Atlas der spätantiken Städte im Süden der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika (3.-8. Jh.)”.

Unser Bild der Städte Spaniens und Nordafrikas ist durch die Forschungen der letzten drei Jahrzehnte grundlegend modifiziert worden: Aus der Perspektive der Altertumswissenschaften ist die Stärke und Bedeutung der Städte als Herrschaftsträger zwischen 300 und 800 ungebrochen. Nicht Niedergang, sondern Transformation charakterisiert ihre Urbanistik, nicht Wandel, sondern Kontinuität die Funktionen, die ihre sozialen Eliten wahrnehmen.
Diese communis opinio stützt sich auf eine erstaunlich schmale Materialbasis. Das Ziel des Projektes ist es daher, einen Atlas zu erstellen (WebGIS in Open Access), der ausgewählte Städte in den vormaligen Provinzen Baetica und der Africa Proconsularis verzeichnet; zwei wirtschaftlich prosperierenden Landschaften, die aufgrund ihres hohen Grades an Urbanität als paradigmatisch in Fragen der Städteforschung gelten können. Der Atlas erfasst erstmals die Überlieferung in Gänze, welche für die Erarbeitung spätantiker Stadtgeschichten im Rahmen von „Mikroregionen“ notwendig ist: neben materiellen Überresten epigraphische Monumente und das gesamte Spektrum literarischer Evidenz. Die Zusammenstellung und Analyse der Überlieferung soll Grundlage für ein neues Narrativ der Spätantike sein, das die Visualisierung historischer Entwicklungen in Form von thematischen Karten ergänzt.
ATLAS leistet also einen Beitrag zur Städteforschung und mithin zur Sozialgeschichte der Macht im Kontext des entwicklungsoffenen und dynamischen Forschungsfeldes zwischen Spätantike und Frühmittalter. Um diesen auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, erfährt das Projekt zudem eine Virtualisierung, die individuelle Erfahrungen von städtischen Lebenswelten im Rahmen einer Wanderausstellung (La Rochelle, Hamburg, Madrid, Córdoba, Tunis) ermöglicht.

Antragsteller sind Prof. Dr. Laurent Brassous, Maître de conférences für Alte Geschichte an der Université de La Rochelle und Prof. Dr. Sabine Panzram, Professorin für Alte Geschichte an der Universität Hamburg. Die Laufzeit des Forschungsprojektes beträgt drei Jahre, die Fördersumme 650.000€. ATLAS, das mit der Casa de Velázquez Madrid (EHEHI) zusammenarbeitet, besteht aus rund zwanzig Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Tunesien und nimmt am 1. April 2021 seine Arbeit auf.

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“Ich bin nur deshalb hier, weil ich über mein Buch sprechen wollte…“

…insistierte Francisco Umbral 1993 in “Queremos saber”, einer Sendung von Antena 3, als es ihm schien, dass man gerade jedem Thema mehr Aufmerksamkeit schenkte als der Vorstellung seines Buches “La década roja”, für die man ihn schließlich eingeladen hatte.
Toletum lädt dazu ein, genau das zu tun: an jedem 15. eines Monats bitten wir eine/n Autor/in, jeweils um 20:30 Uhr, ihr/sein neuestes Buch vorzustellen. Wir beginnen unsere neue Reihe mit  José Carlos Martín-Iglesias (Klassische Philologie, Universidad de Salamanca), Pablo C. Díaz (Alte Geschichte, Universidad de Salamanca) y Margarita Vallejo Girvés (Alte Geschichte, Universidad de Alcalá), deren gemeinsam herausgebrachte Edition La Hispania tardoantigua y visigoda en las fuentes epistolares: antología y comentario, Madrid: Consejo Superior de Investigaciones Científicas, 2020 (= Nueva Roma; 52) gerade erschienden ist. ¡No te lo pierdas!!

— 15. Dezember 2020, 20:30-21:00 Uhr

Moderation: Sabine Panzram – Pablo Poveda Arias (Universität Hamburg – RomanIslam Center)

Virtueller Veranstaltungsort (die Veranstaltung findet per Videokonferenz über Zoom statt): https://uni-hamburg.zoom.us/j/91418217529?pwd=SjBkU2luR1F0N0Z5M29mNDl0RTNoZz09