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Armee und Romanisierung: Hispanien und Germanien im Vergleich, Xanten 10/2021

Internationales Kolloquium. Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: „Ziel der internationalen Tagung ist es, die Prozesse der militärischen Eroberung, Provinzialisierung und Romanisierung in den hispanischen und germanischen Provinzen vergleichend zu analysieren, und zwar unter Berücksichtigung der materiellen wie der literarischen Evidenz. Dabei sollen Fragestellungen wie Ergebnisse der spanischen wie der deutschen Forschung zusammengeführt werden.
Im Zentrum der Überlegungen steht die Frage, ob und inwieweit Lehren und Erfahrungen bei der militärischen Eroberung, der Romanisierung und Provinzialverwaltung Hispaniens seit dem zweiten Punischen Krieg in Germanien umgesetzt wurden, ob es also Lerneffekte Roms für die Durchdringung und dauerhafte provinziale Eingliederung ‚barbarischer‘, nicht hellenisierter Räume in das römische Reich gegeben hat. Die Niederschlagung von Widerständen, die Zerstörung bzw. das Weiterbestehen einheimischer Siedlungen, die Neugründung von militärischen und zivilen Zentren bis zur Infrastruktur einer funktionierenden neuen Provinz sind die Stationen solcher Prozesse. Während das befriedete Hispanien in der Kaiserzeit keine Gefahr ‚von außen‘ zu befürchten hatte und daher weitgehend ohne Militärpräsenz auskommen konnte, blieben die germanischen Provinzen von ihrer Lage am Limes geprägt. Trotz dieses markanten Unterschieds sollen also Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung beider Regionen herausgearbeitet werden.“

Mit Beiträgen (u.a.) von
– Ángel Morillo Cerdán (Universidad Complutense Madrid), El ejército romano en Hispania: visiones desde la Arqueología Militar
– Reinhard Wolters (Universität Wien), Die Rolle des Heeres bei der militärischen Landnahme und Romanisierung Germaniens
Juan José Palao Vicente (Universidad de Salamanca), Ejército romano y comunidades locales durante la conquista de Hispania (218-19 a. C.): entre la dominación y la integración
– María Paz García Bellido (CSIC Madrid), La primera llegada de plata hispana a Germania:  las legiones augústeas
Christian Witschel (Universität Heidelberg), Das Städtewesen in Hispanien und Germanien am Übergang vom 2. zum 3. Jahrhundert

7. bis 9. Oktober 2021

Organisation: Sabine Panzram (Universität Hamburg), Christoph Eger (LVR-Archäologischer Park Xanten), Markus Trunk (Universität Trier)
Veranstaltungsort: LVR-Archäologischer Park Xanten, LVR-RömerMuseum
Programm: Xanten, Hispania – Germania 10.2021

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Archäologie im CSIC, Rom 09-10/2021

Vortragsreihe online. Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: La investigación en arqueología en el CSIC posee una destacada tradición científica que ha sabido adaptarse a los cambios de la sociedad española y, a la vez, mantener el paso de otros ámbitos disciplinares recorriendo un camino paralelo y transversal durante varias décadas. Figuras de ilustres arqueólogos han representado auténticos puntos de referencia en el desarrollo de nuestra disciplina y han proyectado la arqueología del CSIC en un panorama internacional y en diferentes campos de estudio. Revistas como Archivo Español de Arqueología, Trabajos de Prehistoria o Arqueología de la Arquitectura, situadas entre las mejores publicaciones arqueológicas periódicas de nivel internacional, constituyen verdaderas referencias científicas para la publicación de trabajos metodológicos y multidisciplinares.
(…) La actualidad de la arqueología en el CSIC y sus contenidos científicos son muy complejos y tienden a generar conocimiento sobre múltiples aspectos de las sociedades del pasado. Los distintos grupos de investigación que trabajan en este campo abordan una gran cantidad de temas y periodos históricos, objeto de este ciclo de seminarios: la formación social y sus procesos históricos relacionados con los datos espaciales y materiales, los procesos tecnológicos y productivos, el simbolismo y las religiones, el urbanismo y la arquitectura de las ciudades antiguas, la reconstrucción del territorio y los paisajes históricos y el patrimonio cultural. (…) Este ciclo de seminarios quiere reflejar la calidad y el compromiso de los investigadores en arqueología del CSIC con la difusión social de los resultados en un marco científico multidisciplinar que proyecta nuestro ámbito en campos de actuación muy amplios y transversales.“

Mit Beiträgen (unter anderen) von:

  • 30. September: Elias López-Romero (Instituto de Arqueología, Mérida), Paisajes culturales en la Prehistoria reciente de la fachada atlántica europea
  • Almudena Orejas, Brais Currás, Francisco Javier Sánchez-Palencia, Inés Sastre, Juan Luis Pecharromán (Instituto de Historia, Madrid)
    Economías locales, economía imperial: paisajes provinciales del Noroeste y Occidente de Hispania
  • Felipe Criado-Boado, Andrés Curras, David García-Casas, David González-Álvarez, Cristina Inicio del Río, Rafael Millán (INCIPIT, Santiago de Compostela)
    La arqueología de los paisajes rurales entre la Prehistoria reciente y el Presente
  • 14. Oktober: Pedro Mateos Cruz (Instituto de Arqueología, Mérida), Análisis de la arquitectura y el urbanismo de época romana
  • Antonio Pizzo (Escuela Española de Historia y Arqueología en Roma), Arquitectura y topografía romana
  • María Ángeles Utrero Agudo (Escuela Española de Historia y Arqueología en Roma), Arqueología de la Arquitectura Altomedieval en el Occidente Europeo

vom 15. April bis zum 2. Dezember 2021, donnerstags, 16:00 Uhr

Organisation: Ignacio Montero (Instituto de Historia ) – Antonio Pizzo (Escuela Española de Historia y Arqueología en Roma-CSIC)
Veranstaltungsort: virtuell, https://www.youtube.com/channel/UCarvbpbaE0J93Km3AvvNh8Q
Programm: …www.eehar.csic.es/ciclo-la-arqueologia-en-el-csic…

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Einen glücklichen Sommer…

Am Elbstrand...
Am Elbstrand…

… wünscht einer schönen spanischen Tradition folgend die Redaktion! Erholsame Ferien – und Toletum ist in der ersten Septemberwoche zurück… wie immer mit neuesten Nachrichten von der Iberischen Halbinsel!

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Armee und Romanisierung: Hispanien und Germanien im Vergleich, Xanten 10/2021

Internationales Kolloquium. Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: „Ziel der internationalen Tagung ist es, die Prozesse der militärischen Eroberung, Provinzialisierung und Romanisierung in den hispanischen und germanischen Provinzen vergleichend zu analysieren, und zwar unter Berücksichtigung der materiellen wie der literarischen Evidenz. Dabei sollen Fragestellungen wie Ergebnisse der spanischen wie der deutschen Forschung zusammengeführt werden.
Im Zentrum der Überlegungen steht die Frage, ob und inwieweit Lehren und Erfahrungen bei der militärischen Eroberung, der Romanisierung und Provinzialverwaltung Hispaniens seit dem zweiten Punischen Krieg in Germanien umgesetzt wurden, ob es also Lerneffekte Roms für die Durchdringung und dauerhafte provinziale Eingliederung ‚barbarischer‘, nicht hellenisierter Räume in das römische Reich gegeben hat. Die Niederschlagung von Widerständen, die Zerstörung bzw. das Weiterbestehen einheimischer Siedlungen, die Neugründung von militärischen und zivilen Zentren bis zur Infrastruktur einer funktionierenden neuen Provinz sind die Stationen solcher Prozesse. Während das befriedete Hispanien in der Kaiserzeit keine Gefahr ‚von außen‘ zu befürchten hatte und daher weitgehend ohne Militärpräsenz auskommen konnte, blieben die germanischen Provinzen von ihrer Lage am Limes geprägt. Trotz dieses markanten Unterschieds sollen also Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung beider Regionen herausgearbeitet werden.“

Mit Beiträgen (u.a.) von
– Ángel Morillo Cerdán (Universidad Complutense Madrid), El ejército romano en Hispania: visiones desde la Arqueología Militar
– Reinhard Wolters (Universität Wien), Die Rolle des Heeres bei der militärischen Landnahme und Romanisierung Germaniens
Juan José Palao Vicente (Universidad de Salamanca), Más allá de la guerra: el ejército romano y la integración de los territorios hispanos (ss. II a. C.-I d. C.)
– María Paz García Bellido (CSIC Madrid), La primera llegada de plata hispana a Germania:  las legiones augústeas
Christian Witschel (Universität Heidelberg), Das Städtewesen in Hispanien und Germanien am Übergang vom 2. zum 3. Jahrhundert

7. bis 9. Oktober 2021

Organisation: Sabine Panzram (Universität Hamburg), Martin Müller – Christoph Eger (LVR-Archäologischer Park Xanten), Markus Trunk (Universität Trier)
Veranstaltungsort: LVR-Archäologischer Park Xanten, LVR-RömerMuseum

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Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik, DAI – Doktorandenstipendium

Die Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik schreibt für deutsche und internationale Doktoranden Stipendien (Gerda Henkel Stiftung – Elise-und-Annemarie-Jacobi–Stiftung) an ihrer erstklassig ausgestatteten althistorischen Fachbibliothek aus. Beantragt werden können Stipendien von einer Dauer von 3 Monaten. Geboten werden ein  Arbeitsplatz in der Kommissionsbibliothek, kostenlose Unterkunft in einem voll möblierten Apartment im Gebäude, Übernahme der nachgewiesenen An– und Abreisekosten bis zu einem Höchstbetrag von EUR 350 (Europa) beziehungsweise EUR 900 (Übersee) sowie ein Zuschuß zum Lebensunterhalt von monatlich EUR 600.
Bewerbungen in deutscher, englischer, französischer, spanischer oder italienischer Sprache sind mit folgenden Unterlagen zu versehen:

1. Promotionsvorhaben (max. 3000 Zeichen) mit Angaben über den Stand der Arbeit
2. Arbeitsplan für den Aufenthalt in München (max. 250 Zeichen)
3. Termin für den Aufenthalt in München
4. Tabellarischer Lebenslauf
5. Zeugnisse über bereits erworbene akademische Qualifikationen
6. Stellungnahmen des Betreuers der Dissertation und eines weiteren akademischen Lehrers

¡OJO! Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 1. Oktober 2021:
michael.hahn@dainst.de bzw. info.aek@dainst.de.
Weitere Informationen: Stipendium DAI München (pdf)
Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts, Amalienstr. 73b, 80799 München

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CFP: Toletum XII, III BC-IX AD – Hamburg, 11/2021

Dieser Workshop, der im Warburg-Haus in Hamburg stattfindet, bietet die Gelegenheit, Qualifikationsarbeiten – Master- und Doktorarbeiten sowie Habiliationen -, aber auch Postdoc-Projekte aus den unterschiedlichen Bereichen der Altertumswissenschaften vorzustellen: Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Frühchristliche Archäologie, Archäologie der römischen Provinzen, Bauforschung, Klassische Philologie / Epigraphik und Islamwissenschaften.
Unter „Antike“ verstehen wir im Falle der Iberischen Halbinsel eine „Epoche langer Dauer“, die mit den Iberern einsetzt und in der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts endet. Daher möchten wir diesen 12. Workshop nutzen, Nachwuchswissenschaftler/innen zu gewinnen, die sich für die longue durée interessieren und bereit sind, sich im Gespräch auf einen transkulturellen Dialog einzulassen – mit der Kaiserzeit, der Spätantike oder der Umayyadenzeit. Diese Perspektive gilt auch für diejenigen, die im Bereich von al-Andalus arbeiten, auch hier sollte Interesse bestehen, in die Republik oder Kaiserzeit zurückzugehen.

4. bis 6. November 2021

Organisation: Sabine Panzram (Universität Hamburg) – Markus Trunk (Universität Trier)
Veranstaltungsort: Warburg-Haus, Heilwigstr. 116, 20249 Hamburg
¡Ojo! Ihre Bewerbungen schicken Sie bitte bis zum 15. August 2021 an Sabine.Panzram@uni-hamburg.de. Sie sollten eine kurze Zusammenfassung Ihres Projektes und ein CV umfassen (jeweils max. 300 palabras). Reise- und Übernachtungskosten können übernommen werden.

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Noheda. Überschwang der Bilder und hispanisch-spätantike Villenkultur, Hamburg 07/2021

Internationales Kolloquium. Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: En el contexto de la conferencia internacional, la atención se centra en los mosaicos descubiertos recientemente en el suelo de la villa romana en Noheda (Prov. Cuenca, España). Debido a su gran superficie, su estado de conservación, calidad e iconografía, los suelos de la villa, que muestran principalmente escenas de carácter mitológico, son un hallazgo sensacional. Por un lado, esta creación mosaica debería cotejarse con los ejemplos tardorromanos conocidos hasta ahora en el ámbito occidental del Imperio Romano, concretamente con el objetivo de llevar a cabo un análisis funcional de las representaciones que ponen de manifiesto una relevancia ininterrumpida de la paideia aún en la Antigüedad tardía. Por otro lado, el hallazgo de Noheda, debería servir como punto de partida para una discusión acerca de las villas tardorromanas en Hispania (Centcelles, La Olmeda, Cercadilla entre otras), y que también analice el desarrollo posterior de las residencias rurales hasta la al-munya omeya en dicho territorio.
La tematización de las residencias rurales como forma de asentamiento en la Antigüedad tardía y su diseño (programa escultórico, hallazgos epigráficos, etc.) hacen una contribución fundamental a la historia de la Península Ibérica en la ‘long Late Antiquity’, durante la cual la cristianización e islamización motivan la expansión y conversión de ciudades, así como la reorganización administrativa del territorio; y, con ello, contribuyen también al debate actual sobre el fin, el cambio, la continuidad o la transformación de la Antigüedad romana en esta región del Mediterráneo.“

Mit Beiträgen (u.a.) von
– Miguel Ángel Valero Tévar (Universidad de Castilla-La Mancha), Los mosaicos de la villa de Noheda (Cuenca). Contexto arqueológico y análisis interpretativo
Isabel Rodà de Llanza (Universitat Autònoma de Barcelona), La villa de la Olmeda y las villas tardías del norte de Hispania
Achim Arbeiter (Universität Göttingen), Centcelles. Un conjunto arquitectónico y pictórico a todas luces peculiar
Susanne Muth (Humboldt-Universität Berlin), Warum gerade Paris und Pelops? Die mythologischen Mosaikbilder von Noheda im Kontext der spätantiken Wohnkultur
Rafael Blanco Guzman (Universidad de Córdoba), Las almunias omeyas en la periferia de Córdoba: del legado preislámico a la megalópolis califal

7. bis 9. Juli 2021

Organisation: Achim Arbeiter (Universität Göttingen), Sabine Panzram (Universität Hamburg – Toletum. Red para la investigación sobre la Península Ibérica en la Antigüedad), Felix Teichner (Universität Marburg), Markus Trunk (Universität Trier)
Veranstaltungsort: ZOOM. Interessierte sind herzlich willkommen. Bitte wenden Sie sich zwecks Registrierung bis zum 6. Juli 2021 an Rocco Selvaggi (Rocco.Selvaggi@uni-hamburg.de).
Programm: Noheda, Spätantike Villenkultur 07.2021

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Bishops under Threat: Contexts and Episcopal Strategies between Late Antiquity and the Early Middle Ages in the West, Hamburg 06/2021

Internationales Kolloquium. Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: „The late antique and the early medieval periods witnessed the flourishing and consolidation of episcopal powers in the West. The episcopate thus become an actual factual power, alongside the secular aristocracy and the rulers. This influential position exposed them to various threats, both political and religious. Our main goals in this conference are to present a typology of the different threats bishops confronted in the exercise of their episcopal ministry, to address the influence of a given political, social or religious context and, finally, to analyse the different strategies they developed to confront this situation of adversity and which allow us to understand to some extent the shaping or reinforcing of ecclesiastical hierarchies in a more effective manner.
The proposed study framework covers the late antique and the early medieval periods in the West, offering different thematic and regional case studies from Italy, Gaul, Spain and Germany, among others, with the aim of obtaining as global a view as possible. These spaces experienced the same processes of the disintegration of imperial structures, the making of new political realities and the rise of the ecclesiastical structures as vital articulators of social life. However, such phenomena occurred at different rates and according to the particularities of each territory on different scales, from regional to local, which allows a comparative exercise in which similarities and differences will be presented in a balanced way.

Mit Beiträgen (u.a.) von
Robert Wiśniewski (Uniwersytet Warszawski), Suffering bishop and the priests of Satan. Clerical violence and its image in late antique literature
– Kristina Sessa (The Ohio State University), Episcopal Responses to War and Warfare in Late Antiquity
Thomas Deswarte (Université d’Angers), The Bishop and the King in the Vita Sancti Ildefonsi
– Pablo C. Díaz (Universidad de Salamanca), Dumio-Braga. A Functional Duality, a Legal Anomaly
Isabelle Mossong (Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik
des Deutschen Archäologischen Instituts), Italy‘s Late Antique Bishops in Exile: The Epigraphic Point of View

24. bis 26. Juni 2021

Organisation: Pablo Poveda Arias – Sabine Panzram (Universität Hamburg – Toletum. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike / Red para la investigación sobre la Península Ibérica en la Antigüedad)
Veranstaltungsort: ZOOM. Interessierte sind herzlich willkommen. Bitte wenden Sie sich zwecks Registrierung bis zum 22. Juni 2021 an Rocco Selvaggi (Rocco.Selvaggi@uni-hamburg.de).
Programm: Bishops under Threat. Hamburg, 06.2021