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Von der Wiederentdeckung der Antike im 15. und 16. Jahrhundert…

Im Rahmen der Vortragsreihe “Tempus Babaricum”, die das Historische Seminar – Arbeitsbereich Alte Geschichte und das Archäologische Institut der Universität Hamburg im WS 11/12 gemeinsam veranstalten, spricht am Montag, 23.01.2012, um 18:15 Uhr,
Prof. Dr. Horst Pietschmann (Universität Hamburg):

„Humanismus und Renaissance in Spanien: Wiederentdeckung der Antike und politische Instrumentalisierungsbemühungen im 15. und 16. Jahrhundert“

Vortrag Prof. Dr. Horst Pietschmann (Universität Hamburg)

Renaissance und Humanismus strahlen bereits  im 15. Jahrhundert von Italien auf die  Iberische Halbinsel aus tragen wohl dazu bei, dass König Alfons V. von Aragón nach der Eroberung Neapels seine Hofhaltung nach Süditalien verlegt. Auf der Iberischen Halbinsel begegnen diese Strömungen auch durch Vermittlung des spanischen Kollegs in Bologna zunächst im Bereich des hohen Adels und Klerus und werden schließlich von den Katholischen Königen Ferdinand und Isabella und ihrem Regierungsapparat nachhaltig gefördert (Universität von Alcalá). Parallel dazu gewinnt auch über Vermittlung Italiens der in die spanische Spätscholastik mündende Neothomismus an Bedeutung (Salamanca). In der 2. Hälfte des 16. Jh.s ergeben sich Tendenzen zur Verbindung beider Strömungen (Tacitismus / Neostoizismus / Jesuiten u.a. Orden). Vor dem Hintergrund dieses Spannungsverhältnisses soll anhand von Beispielen aus Architektur, Buchdruck, Gesetzgebung die politische Instrumentalisierung des  Ideenguts von Humanismus und Renaissance bis hin nach Amerika verdeutlicht werden.

Veranstaltungsort: Archäologisches Institut, Edmund-Siemers-Allee 1 West, 20146 Hamburg, Raum 121; Flyer (PDF).

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¿Crisis urbana a finales del altoimperio?

Programm: La evolución de los espacios cívicos en el Occidente romano en tiempos de cambio Coloquio internacional.
La evolución de los espacios cívicos en el Occidente romano en tiempos de cambio (s. II-IV d.C.)

Organisation: Casa Velázquez, Fundación Teatro Romano, Universidad de Murcia
22. – 23. März 2012
Veranstaltungsort: Museo del Teatro Romano de Cartagena

Call for Paper: Bis zum 25. Februar können noch Vorschläge für Beiträge eingereicht werden, siehe Programm: FLYER (PDF)

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Hàbitat rural i transformació del paisatge a l’Antiguitat

Seminari internacional d’Arqueologia Clàssica
Tarragona, curs 2011-2012, 8ª edicióhabitat
Organisation: ICAC – Institut Català d’Arqueologia Clàssica; Societat Catalana d’Estudis Històrics

31. Januar – 1. Februar 2012
Veranstaltungsort: Sala d’Actes de l’Institut Català d’Arqueologia Clàssica, Plaça d’en Rovellat, s/n – 43003 Tarragona

Programm: FLYER (PDF)

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„Tempus Barbaricum“ – Trier in der Spätantike

Im Rahmen der Vortragsreihe “Tempus Babaricum”, die das Historische Seminar – Arbeitsbereich Alte Geschichte und das Archäologische Institut der Universität Hamburg im WS 11/12 gemeinsam veranstalten, spricht am Montag, 16.01.2011, um 18:15 Uhr, Dr. Georg Breitner (Rheinisches Landesmuseum Trier) über „Trier. Das Ende einer Residenzstadt“

Trier
Nach einer kurzen Blüte unter Gratian verliert Trier zunehmend an politischer Bedeutung. Parallel hierzu ist eine zunehmende Auflösung der städtischen Strukturen erkennbar. Neuere Untersuchungen zur Entwicklung der privaten und öffentlichen Architektur zeigen, wie der Erhalt des kulturellen Erbes den urbanistischen Niedergang aufzuhalten sucht und gleichzeitig die Weichen für das heute noch mittelalterlich geprägte Stadtgebiet stellt. Der Beitrag stellt aktuelle Forschungen zur urbanistischen Entwicklung Triers an der Wende vom 4. zum 5. Jh. zur Diskussion.

Interessierte sind herzlich willkommen!

Veranstaltungsort: Archäologisches Institut, Edmund-Siemers-Allee 1 West, 20146 Hamburg, Raum 121, FLYER (PDF)

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„Tempus Barbaricum“ in Berlin

Die Ausstellung, die bis zum 18. Dezember 2011 im Foyer des Archäologischen Instituts der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 West, 20146 Hamburg, zu sehen war, wechselt nun an die Humboldt-Universität nach Berlin. Dort wird sie am 17. Januar 2012 feierlich eröffnet; es sprechen unter anderen die Organisatoren Prof. Dr. Rosa Sanz Serrano und Prof. Dr. Francisco J. Moreno Arrastio von der Universidad Complutense aus Madrid.

flyer2Den Festvortrag hält Prof. Dr. Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz): „Innerasien und das Ende der Antike in Europa“.

17. Januar 2012
Veranstaltungsort: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Kinosaal
Programm: FLYER (PDF)

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¡Feliz Navidad…!

Es sieht ganz so aus, als ob die frohe Botschaft der DFG TOLETUM etwas aus dem Rhythmus gebracht hätte… so dass heute nur noch der Wunsch bleibt, frohe Weihnachten gehabt zu haben!
Natürlich kann er nur aus dem wunderbar weihnachtlichen Rom kommen:

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TOLETUM erfährt die Förderung der DFG!

In den kommenden drei Jahren wird sich das nun von der Deutschen dfg_logo_schriftzug_schwarzForschungsgemeinschaft finanzierte wissenschaftliche Netzwerk der Spätantike zuwenden und mithin einer Epoche, die erst jüngst verstärkt in den Blick geraten ist. Dabei sollen zum einen Fragen nach der Präsenz „Roms“ nach der Invasion der barbari (Definition von Staatlichkeit, Handlungsmacht der „warlords“) oder nach dem Sinn traditioneller „Wendepunkte“, das heißt der Jahre 284, 409 und 589 fokussiert werden. Zum anderen wird aber auch weiterhin die Zusammenführung der einzelnen Disziplinen  und damit der jeweils spezifischen Herangehensweise und des Erkenntnisinteresses im Mittelpunkt stehen, denn allein das verspricht eine innovative Perspektive auf Texte wie auf Monumente – lässt doch zum Beispiel erst die Analyse der Liturgie die architektonische Ausgestaltung des Kirchenbaus plausibel werden. Interessierte sind jederzeit willkommen! Der nächste Workshop findet aller Voraussicht nach vom 1. – 3. November 2012 im Hamburger Warburg-Haus statt.